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Die Feuerwehren im Kreis Heinsberg
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Gangelt 27.10.2018

Unter der Beobachtung von Wehrleitern, den Stellvertretern der Wehrleitungen aus den Kommunen und dem stellv. Kreisbrandmeister des Kreises Heinsberg schlossen am Samstag den 27. Oktober 2018, 24 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren den Lehrgang ABC 1 mit Erfolg ab.

Über fünf Wochen in mehr als 70 Ausbildungsstunden an jeweils 2 Wochentagen und 5 Samstagen wurden den Teilnehmern in Ihrer Freizeit die theoretischen und praktischen Grundlagen im Umgang mit atomaren, biologischen und chemischen Gefahren und deren Abwehr bei Feuerwehreinsätzen vermittelt.

            

Einsätze zur Abwehr von Gefahren durch atomare, biologische und chemische Stoffe (ABC-Einsätze) sind komplex, gefährlich und erfordern eine spezielle Ausbildung und Konzepte. Insbesondere die Dekontamination von Personen und Ausrüstung, das Spüren von Stoffen und Messen von Strahlungen als auch die Rückhaltung von kontaminiertem Löschwasser.

Weitere Anforderungen an die Einsatzkräfte liegen in der Erkennung und Deutung von ABC-Gefahrstoffen als auch deren Einteilung und Kennzeichnung. Detaillierte Kenntnisse über stoffbezogene Gefahren, über Sonderausrüstungen und Schutzmöglichkeiten sind hierbei dringend notwendig.

Diese Aufgaben binden viel Personal, sind sehr zeitaufwendig und erfordern eine spezielle, umfangreiche Sonderausstattung und Ausbildung der Einsatzkräfte.

Der Kreis Heinsberg unterhält hierzu einen ABC-Zug der sich aus zwei Teileinheiten zusammensetzt.

Die Teileinheit Heinsberg hat hierbei die Schwerpunktaufgabe der Dekontamination und die Teileinheit Hückelhoven den Schwerpunkt der Gefahrenabwehr.

Beide Teileinheiten verfügen unter anderem über eine umfangreiche Mess- und Spürausstattung für den Nachweis von atomaren und chemischen Gefahren sowie Sondergeräte und Fahrzeuge, wie sie in dieser Form von den Feuerwehren der Städte und Gemeinden nicht vorgehalten werden.

              

Der stellv. Kreisbrandmeister Günter Paulzen bemerkte in seiner Rede während der Urkundenverleihung: „Ich bin stolz darauf, dass ihr diesen doch sehr anspruchsvollen Lehrgang so motiviert und erfolgreich absolviert habt. Dies ist nur der Anfang in einem breit gefächerten Themenbereich der Gefahrenabwehr. Es kann immer etwas passieren und dafür müssen wir gerüstet sein“.

Weiterhin bedankte sich Paulzen besonders bei dem Ausbilderteam rund um Lehrgangsleiter Brandoberinspektor Marcel Huken, der für die Organisation und Durchführung des Lehrgangs verantwortlich war. Auch die Anwesenheit der Vertreter der Wehrleitungen aus dem Kreis bedeutet eine besondere Wertschätzung für die Lehrgangsteilnehmer und weist auf diesen außerordentlich sehr wichtigen Themenbereich der Gefahrenabwehr hin.

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