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Die Feuerwehren im Kreis Heinsberg

Am Samstag den 11. Mai 2019 veranstaltete der Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. dieses Jahr den Leistungsnachweis auf dem Gelände der Hauptschule in Heinsberg-Oberbruch. Unter der Leitung des stellv. Kreisbrandmeisters Claus Vaehsen, stellten die Feuerwehrangehörigen aus den Löscheinheiten des gesamten Kreises ihr Können in Gruppen- oder Staffelstärke unter Beweis. Es mussten eine praktische Einsatzübung, eine theoretische Prüfung, das Anwenden von Knoten und Stichen sowie ein Staffellauf als sportlichen Teil absolviert werden.

Der Leistungsnachweis ist eine landesweit, nach einheitlichen Richtlinien durchgeführte Prüfung der Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehren, welcher seit 1977 jährlich vom Kreisfeuerwehrverband durchgeführt wird. Ziel ist es, die Kenntnisse der Dienstvorschriften aufzufrischen, die Schnelligkeit bei der Brandbekämpfung zu erhöhen und die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern.

Natürlich dient eine solche Veranstaltung auch dem Kennenlernen und Informationsaustausch der Löschgruppen untereinander sowie der Pflege der Kameradschaft.

Für neue oder junge Feuerwehrkameraden und Kameradinnen ist der Leistungsnachweis jedes Jahr ein Highlight. So gibt es neben den Übungsstunden und dem Wettbewerb noch viele andere Aktivitäten, die den Zusammenhalt stärken und einfach Spaß machen.

In diesem Jahr stellten sich insgesamt 38 Mannschaften mit insgesamt über 300 Teilnehmern den Prüfungen die durch eine Schiedsrichterjury des Kreisfeuerwehrverbandes bewertet wurden.

Zum Abschluss bekamen alle Teilnehmer nach erfolgreichem Durchlaufen aller Prüfungen Ihre wohlverdienten Urkunden und Leistungsabzeichen überreicht. Besonders sei hierbei die Verleihung des goldenen Leistungsabzeichen an Helmut Jentgens aus der Löschgruppe Heinsberg-Porselen erwähnt. Jentgens hatte zum 35. Mal die Aufgaben des Nachweises abgelegt.

Am Vormittag besuchte auch der Leiter des Kreisordnungsamtes Werner Ziemer die Veranstaltung. Während des Vormittages beobachtete Ziemer die Übungen mit großem Interesse und ließ sich durch Kreisbrandmeister Klaus Bodden in die einzelnen Stationen einweisen. So konnte er sich selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren machen und lies es sich nicht nehmen an der Verleihung der Urkunden teilzunehmen.

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