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Die Feuerwehren im Kreis Heinsberg
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Der Spielmannszug des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern

Spielmannszüge und musizierende Einheiten haben bei den Feuerwehren weltweit eine lange Tradition. Der Spielmannszug des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V. wurde im Jahre 2007 durch den Kameraden Hermann-Josef Scheunemann eigens für das Jubiläum der Feuerwehr in Ratheim gegründet.
Seitdem trifft sich der Spielmannszug einmal monatlich für einen Probeabend in einem Gerätehaus der Mitglieder, die Proben finden jeweils vom 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr statt. Der Spielmannszug des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg hat jährlich zwischen einem und drei Auftritten. Zum einen tritt der Spielmannszug im September / Oktober beim Ehrenabend des Kreisfeuerwehrverbandes auf. Darüber

hinaus präsentiert sich der Spielmannszug alle zwei Jahre bei dem Delegiertentag des Kreisverbandes, optional wird für den Florianstag um eine Beteiligung des Spielmannszuges gebeten.

 Über die Jahre hat sich leider die Mitgliederzahl halbiert. Um ein Fortbestehen dieser Einheit zu gewährleisten, werden Kameraden und Kameradinnen gesucht, die Spaß an Marschmusik haben und die Veranstaltungen des Verbandes musikalisch durch ihr Mitwirken zu begleiten.
Vom „kleinen“ Feuerwehrmann/-frau bis zum stellvertretenden Wehrleiter/-in sind jegliche Funktionen der Feuerwehr vertreten. Der Spielmannszug des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg spielt derzeit mit Lyra, Querflöte, Becken, Pauke und Trommel.

Bewerben können sich nicht nur aktive Mitglieder der Feuerwehr.

Bei Interesse oder Fragen steht der Spielmannszug gerne unter der Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

05.05.2018  Bei bestem Wetter, Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen veranstaltete dieses Jahr der Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. am 05. Mai 2018 den jährlichen Leistungsnachweis auf dem Gelände der Hauptschule in Heinsberg-Oberbruch. Unter der Leitung von Claus Vaehsen, stellv. Kreisbrandmeister und Oberschiedsrichter stellten die Feuerwehrangehörigen aus den Löscheinheiten des gesamten Kreises ihr Können in Gruppen- oder Staffelstärke unter Beweis. Hierbei mussten die Teilnehmer eine praktische Einsatzübung, eine theoretische Prüfung, das Anwenden von Knoten und Stichen sowie einen Staffellauf als sportlichen Teil ablegen. Der Nachweis soll unter anderem die einzelnen Gruppen motivieren, sich durch die Teilnahme und die Vorbereitung, auf die genannten Bereiche weiterzubilden und diese zu intensivieren.

Der Leistungsnachweis ist eine landesweit, nach einheitlichen Richtlinien durchgeführte Prüfung der einzelnen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehren, der seit 1977 jährlich vom Kreisfeuerwehrverband durchgeführt wird. Er dient weiterhin der Kontaktaufnahme der Löschgruppen untereinander und der Pflege der Kameradschaft.

In diesem Jahr stellten sich insgesamt 36 Gruppen und Staffeln mit insgesamt 297 Teilnehmern den Prüfungen die durch eine Schiedsrichterjury des Kreisfeuerwehrverbandes bewertet wurden.

Zum Abschluss bekamen alle Teilnehmer nach erfolgreichem Durchlaufen aller Prüfungen Ihre wohlverdienten Urkunden und Leistungsabzeichen überreicht.

 

Am Vormittag besuchten auch Dezernent Franz-Josef Dahlmanns, leitender Kreisverwaltungsdirektor des Dezernates II der Kreisverwaltung Heinsberg in Vertretung für den Landrat und Klaus Hamacher, Sachgebietsleiter Feuerwehr des Kreisordnungsamtes die Veranstaltung. Beide konnten sich hierbei selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren machen und beobachteten die Übungen mit großen Interesse. Während der Übergabe der Urkunden und Abzeichen übermittelte Dahlmanns die besten Grüße des Landrates und zeigte sich in seiner Ansprache beeindruckt über die rege Teilnahme und die hervorragende Motivation als auch die so wichtige Kameradschaft in den Feuerwehren. Im Besonderen erwähnte Dahlmanns hierbei auch die Wichtigkeit des Ehrenamtes und dankte er den Feuerwehren und Ihren Mitgliedern auch im Namen des Kreises für ihre Leistungen und die stetige Bereitschaft sich für die Gemeinschaft einzusetzen.

 

22,5 Quadratmeter für die Einsatzleitung von Feuerwehr und Katastrophenschutz:

Geräumig und gut ausgestattet bietet der "Abrollcontainer" mit Slide-Out-Funktion den Mitarbeitern ein mobiles Büro bei Großeinsatzlagen und Katastrophen.

Bei einem Tag der offenen Tür zur Einweihung der neuen Leitstelle Erkelenz in der 2. Jahreshälfte kann der Container besichtigt werden

 23.03.2018   Schon entdeckt? So sieht der "Ehrenamts-Bus" des Kreises Heinberg aus.

Seit einer Woche ist er auf unterschiedlichen Linien im gesamten Kreisgebiet unterwegs.

16.03.2018    Wer jetzt den Notruf 112 wählt, erreicht die Mitarbeiter des Feuerschutzzentrums in Erkelenz ab sofort in der neuen Leitstelle. Die Räumlichkeiten, wo alle Einsätze aus dem gesamten Kreisgebiet bearbeitet und koordiniert werden, sind jetzt in allen Belangen an den aktuellen Bedarf angepasst.

 Für das Leitstellenpersonal stehen nun sieben Einsatzleitplätze auf 230 Quadratmetern zur Verfügung sowie vier Sondereinsatzleitplätze, die zur Einarbeitung oder bei außergewöhnlichen Lagen genutzt werden können. Hier wurde die Kapazität von ursprünglich fünf Arbeitsplätzen auf 100 Quadratmetern neu dimensioniert, sodass sie dem aktuellen, gestiegenen Einsatzaufkommen entspricht und bei steigender Tendenz noch Raum für Erweiterung bietet, „Im Moment liegen wir bei etwa 100 Feuerwehr- und Rettungsdienst-Einsätzen am Tag“, so Thomas Kähler, Leiter des Feuerschutzzentrums.

Die technische Ausstattung, die in den alten Räumlichkeiten noch aus dem Jahr 2004 stammte, ist jetzt an den aktuellen Standard angepasst. Die Telefon- und Funktechnik wurde in den digitalen Bereich überführt. Jetzt basiert der Leitstellenbetrieb auf IT-gestützten Leitsystemen und Notrufabfragesystemen. Auf den sieben Bildschirmen je Arbeitsplatz erhalten die Mitarbeiter alle einsatztaktisch notwendigen Informationen zu Einsatzkräften, Straßen, Objekten, besonderen Gefahren, Alarmierungen, Kapazitäten von Intensiv-Betten im Krankenhaus und können sich mit Kartenmaterial einen Überblick über Wetterlagen oder Nachrichtenschilderungen verschaffen. Ein Mediensystem von acht Großbildschirmen kann ebenfalls alle genannten Beispiele abbilden, ermöglicht eine gemeinschaftliche Betrachtung und vereinfacht einen gleichen Informationsstatus bei allen Mitarbeitern. Ein zusätzlich ausgestatteter Stabs-Raum dient als Besprechungsraum ohne den Leitstellenbetrieb zu stören und kann bei der Verfolgung von Großereignissen oder Krisenfällen zum Einsatz kommen. Für das Leitstellenpersonal, das im 24-Stunden-Dienst arbeitet, wurden außerdem neue Sozialräume geschaffen, die ebenfalls auf erhöhten Personalbedarf ausgerichtet sind.

Neu ist außerdem die redundante Ausstattung der Leitstelle. Es gibt doppelte und baulich getrennte Technik- und Serverbereiche, sodass bei einer Störung durch Stromausfall oder Brand in einem Bereich der Leitstellenbetrieb weiter gewährleistet ist. Mit dem fest installierten Stromgenerator könnte die Leitstelle sogar weiterhin rund 72 Stunden autark arbeiten (oder mit zwischendurch „auftanken“ noch länger).

     

Die technische Umstellung der Notruf-Leitungen verlief problemlos. Zunächst wurde der Betrieb auf die Redundanz-Leitstelle im Kreishaus umgeleitet. Drei Tage arbeiteten die Mitarbeiter in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltung in drei Schichten zu je acht Stunden. „Die Ausweichmöglichkeit auf die Redundanz-Leitstelle im Kreishaus war für uns sehr komfortabel. So konnten wir in der neuen Leitstelle noch ein paar Tests durchführen“, so Dirk Hartmann, stellvertretender Leiter des Feuerschutzzentrums in Erkelenz. Er hat den „Umzug“ der Leitstelle vom Kreishaus aus begleitet. Nachdem dann der Fortbetrieb der Leitstelle bei Stromausfall oder Ausfall der Internetverbindung sowie die Erreichbarkeit der Notrufleitungen erfolgreich getestet wurden, konnte der Echtbetrieb in der neuen Leitstelle starten.

Der nächste Schritt, nachdem noch ein paar Restarbeiten wie der Aufbau zusätzlicher Möbel in der neuen Leitstelle fertiggestellt worden sind, ist nun der Bau einer neuen Fahrzeughalle auf dem Gelände des Feuerschutzzentrums. Der Baubeginn ist im April vorgesehen. Während des Baus werden außerdem die notwendigen Umbaumaßnahmen an der alten Leitstelle durchgeführt, wo neue Ausbildungs- und Unterrichtsräume entstehen werden. Diese Schulungsräume sollen dann für kreiseigene Fortbildungen genutzt werden, aber auch den Städten und Gemeinden sowie den Hilfsorganisationen zur Verfügung stehen.

Geplant ist, dass alle Arbeiten Ende des Jahres abgeschlossen sind. Dann wird es im Rahmen einer Einweihung eine Präsentation des Feuerschutzzentrums geben.

Hintergrund:

Nachdem der Kreistag in seiner Sitzung am 24.09.2015 die Neu- und Umbaumaßnahmen des Feuerschutzzentrums Erkelenz beschlossen hatte, wurde am 04.08.2016 der Grundstein für die neue Leitstelle gelegt. Im Sommer 2017 wurde der Rohbau fertig gestellt und bis jetzt mit der nötigen Einrichtung und Technik versehen. Die Kosten für den Neubau der Leitstelle, die Umbaumaßnahmen zu Schulungsräumen sowie dem Neubau der Fahrzeughalle belaufen sich insgesamt auf rund 5,1 Millionen Euro.

(Text und Bild: Kreis Heinsberg)

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