Geilenkirchen, 22.06.2019

Am Samstag den 22.06.2019 fand der 33. Kreisjugendfeuerwehrtag und die Delegiertenversammlung im Haus des Handwerks in Geilenkirchen statt.

Die Delegiertenversammlung setzt sich aus Vertretern aller Jugendfeuerwehren der Städte und Gemeinden des Kreises zusammen.

Der Anlass für die gewählte Lokation der Versammlung ist eine Empfehlung für gemeinsame Kooperationsvorhaben des Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) und der Jugendfeuerwehr NRW vom 18. November 2016. Die Vorteile für beide Seiten sind hierbei für die Feuerwehr einsatzbereite Kräfte und für die Handwerksbetriebe technisch interessierte und begabte Jugendliche als Nachwuchs zu erschließen.

 

Während seiner Eröffnung begrüßte der Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Welfens den stellvertretenden Kreisbrandmeister Claus Vaehsen, den Bürgermeister der gastgebenden Stadt Herrn Georg Schmitz, als Vertreter der Kreishandwerkerschaft Heinsberg Herrn Gerd Schmitz, die Vertreter der Städte und Gemeinden, sowie die Vertreter der Wehrleitungen und Löschgruppen aus dem gesamten Kreisgebiet.

Einen besonderen Gruß richtete Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Welfens an die anwesenden  Bezirksbrandmeister a.D. Manfred Savoir und den langjährigen ehemaligen Kreisjugendfeuerwehrwart Fred Höpgens.

 

Der stellv. KBM Veahsen berichtete über die Entwicklung der Gründung von Kinderfeuerwehren im Kreis, die seit der Änderung des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz möglich sind.

Erste Schritte hierzu unternahm die Feuerwehr der Stadt Wassenberg mit Gründung einer Kinderfeuerwehr einhergehend mit der Betreuung in der offenen Ganztagsschule Birgelen.

„Die Basis und somit eine wichtige Voraussetzung für eine zukünftige ehrenamtliche Organisationsstruktur in den Feuerwehren sind die Kameradinnen und Kameraden in den Jugendfeuerwehren“, betonte Vaehsen.

 

Aus dem Jahresbericht des Kreisjugendfeuerwehrwartes ging hervor, dass im Jahr 2018, 459 Mitglieder, davon 49 weibliche Kameradinnen sich auf 15 Jugendfeuerwehrgruppen im Kreis verteilen. Es wurden 89 Neuaufnahmen und 38 Übernahmen in die aktive Wehr verzeichnet.  Insgesamt wurden 25824 Stunden durch 243 ehrenamtliche Betreuer und Helfer in der Jugendarbeit geleistet.

Bereits in der Jugendfeuerwehr werden neben dem Umgang mit technischem Gerät und dem Üben praktischer Fähigkeiten auch Kameradschaft, Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen vermittelt.

Diese Betreuer sind ehrenamtlichen Kräfte, die sich im Einsatzdienst der Feuerwehren engagieren, an Ausbildung-, Übungs- und Einsätzen teilnehmen und zusätzlich die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehren betreuen.

Auch in diesem Jahr mussten einige Ämter im Vorstand des Kreisjugendfeuerwehrverbandes neu besetzt werden und so vielen die Wahlen auf Miriam Schmitz von der Feuerwehr Heinsberg, die nach bereits kommissarischer Tätigkeit als Schriftführerin in das Amt gewählt wurde.

Als Beisitzer wurden Lisa Fischer von der Feuerwehr Übach-Palenberg und Ralph Timmermans von der Feuerwehr Selfkant gewählt.

Die Jugendsprecher Anna-Lena Abel von der Jugendfeuerwehr (JF) Übach-Palenberg und Domenic Hülsen von der JF Erkelenz wurden in ihrem Amt wiedergewählt.

Als stellv. Jugendsprecher wurden Alexandra Haken von der Jugendfeuerwehr (JF) Wegberg, Christian Brockers von der JF Erkelenz und Phil van der Meeren von der JF Übach-Palenberg. Alle Wahlen waren einstimmig. Welfens beglückwünschte die neuen Vorstandsmitglieder und bedankte sich besonders für das zusätzliche Engagement und Unterstützung bei der Gestaltung der Jugendarbeit.

Zum Abschluss dankte der Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Welfens der Kreishandwerkerschaft für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, dem Team der Jugendfeuerwehr Geilenkirchen für die Unterstützung, allen ehrenamtlichen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung.

Nach der musikalischen Eröffnung durch den Spielmannszug des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V. fand am 18. Mai 2019 der Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V. unter Vorsitz von Kreisbrandmeister (KBM) Klaus Bodden in Birgden statt.

Die Delegiertenversammlung setzt sich aus Vertretern aller Feuerwehren der 10 Städte und Gemeinden des Kreises zusammen.

Während seiner Eröffnungsrede begrüßte der Vorsitzende u.a. MdL Herrn Bernd Krückel, MdL Herrn Thomas Schnelle, den Landrat Herrn Stephan Pusch, den Bezirksbrandmeister Heinz-Peter Brandenberg, die Bürgermeister und Vertreter der Städte und Gemeinden, sowie die Vertreter von Behörden, Verwaltungen, der Polizei, den örtlichen Fachdiensten und Hilfsorganisationen.

Auch der Bürgermeister der gastgebenden Gemeinde Herr Bernhard Tholen und Landrat Stephan Pusch richteten ihre Grußworte an die Teilnehmer der Versammlung.

So betonte Bernhard Tholen in seiner Rede besonders das Engagement der Feuerwehrangehörigen, die durch Ihre Bereitschaft, sich in Ihrer Freizeit weiter zu bilden, an 365 Tagen, rund um die Uhr bereit sind zu helfen und darüber hinaus noch sehr viel Gutes für jede dörfliche Gemeinschaft ehrenamtlich beisteuern. „Ich bin davon überzeugt, dass alle euren vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz schätzen und man diejenigen, die euren Einsatz gefährden oder sogar handgreiflich werden, mit aller Härte bestraften muss!“ so Tholen zu den in der letzten Zeit immer öfter vorkommenden Gewalt gegen Einsatzkräfte unter anderem auch im Kreis Heinsberg.

Landrat Pusch zeigte sich erfreut über den konstanten Personalbestand in den Feuerwehren. Er hob die Wertschätzung des Kreises und der Verwaltung für das Ehrenamt im Katastrophenschutz besonders hervor und wiess auf die Investitionsbereitschaft des Kreises in Projekte wie die neue Leitstelle, das entstehende Schulungszentrum in Erkelenz als auch in Technik, Kommunikation und Geräte hin.

Er bedankte sich auch im Namen der gesamten Kreisbevölkerung für die Einsatzbereitschaft, trotz der ständig komplexer werdenden Herausforderungen, die sich alle Hilfskräfte täglich ehrenamtlich stellen.

„Die Bewohner des Kreises Heinsberg können froh und stolz sein, eine solch gute, gut ausgerüstete und motivierte Feuerwehr an ihrer Seite zu wissen!“

 

Nach den Grußworten fuhr KBM Bodden mit dem Jahresbericht fort.

Anders als in den Jahren zuvor, wurde der Jahresbericht des Verbandes in Form einer Broschüre mit allen wichtigen Informationen ausgegeben. Daraus geht hervor, dass der Verband aus 3676 Mitgliedern welche sich in 2376 aktive Feuerwehrfrauen –und männer, 806 Kameraden der Ehrenabteilung und 459 Jungen und Mädchen in den Jugendfeuerwehren besteht.

Die Feuerwehren des Kreises Heinsberg wurden im Jahre 2018 zu 3570 Einsätzen alarmiert, wobei 43 Menschen bei Bränden und 105 Menschen bei Hilfeleistungseinsätzen aus Gefahrensituationen gerettet werden konnten. Leider blieben aber auch für 26 Personen alle Rettungsmaßnahmen erfolglos.

Die Einsätze gliedern sich in: 908 Brandeinsätze, 2032 Einsätze zur technischen Hilfeleistung sowie in 373 Fehlalarme und 257 sonstige Alarmierungen.

„Bedingt durch die Klimaveränderungen und dem Sommer im letzten Jahr, mussten die Einsatzkräfte zu vielen Klein- und Mittelbränden, Vegetationsbränden und Feldbränden ausrücken. Insgesamt ca. 250 Brandeinsätze mehr als im Durchschnitt der Jahre zuvor“ so Bodden.

Immer wieder gehen die Einsatzkräfte an ihre Grenzen um anderen zu helfen. So wurden auch im vergangenen Jahr wieder 41 Einsatzkräfte während der Ausübung ihres Feuerwehrdienstes verletzt.

In seinen Schlussworten bedankte sich Kreisbrandmeister Bodden besonders bei allen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Heinsberg, welche alljährlich viele Stunden Ihrer Freizeit ehrenamtlich in den Dienst am Nächsten stellen.

Einen besonderen Dank sprach er den Partnern und Familienangehörigen aber auch den Arbeitgebern für ihr Mitwirken, Verständnis und Unterstützung aus.

Es folgte der Bericht des Kreisjugendfeuerwehrwartes Brandinspektor Willi Welfens. Zurzeit besteht die Jugendfeuerwehr aus 459 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 bis 18 Jahren.

Hierbei stehen den Jugendlichen hochmotivierte ehrenamtliche Ausbilder und Helfer zu Seite, wodurch eine engagierte fachkundige Betreuung und Ausbildung im Feuerwehrdienst betrieben werden kann. Dies zeigt auch der auf Kreisebene in eigener Verantwortung durchgeführter Jugendgruppenleiterlehrgang.

 

Im Anschluss an den Jahresbericht mussten einige Funktionen im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes neu besetzt werden. So wurden Hauptbrandmeister Jochen Graab (Feuerwehr Wegberg) als Schatzmeister, Brandmeister Alexander Schmitz (FW Selfkant) als stellv. Schatzmeister und Brandinspektor Guido Finken (FW Erkelenz) als stellv. Geschäftsführer in den Vorstand gewählt. Den Besitzern Frank Bocken (Feuerwehr Hückelhoven), Barthel Johnen (Feuerwehr Gangelt), Markus Klassen (Feuerwehr Selfkant), Jochen Küppers (Feuerwehr Wassenberg) Hans-Leo Schreinemachers (Feuerwehr Heinsberg) und Marco Sötzen (Feuerwehr Waldfeucht) bestätigte die Delegiertenversammlung die Wiederwahl in den Kreisvorstand.

Der stellv. Kreisbrandmeister Claus Vaehsen bedankte sich bei den ausscheidenden Mitgliedern Michael Meyer und Klaus Peters für ihre langjährige sehr erfolgreiche Mitarbeit im Vorstand.

Bei allen neu- und wiedergewählten Vorstandsmitgliedern bedankte sich Vaehsen für Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit, gratulierte im Namen des Verbandes und wünschte alles Gute in ihrer Funktion.

 

Im Programmpunkt Ehrungen wurde Bezirksbrandmeister a.D. Manfred Savoir (FW Übach-Palenberg) die Ehrenmitgliedschaft des Verbandes verliehen. Savoir konnte leider aus privaten Gründen nicht anwesend sein. Stadtbrandinspektor a.D. Michael Meyer (FW Geilenkirchen) wurde ebenfalls unter stehenden Ovationen und minutenlang andauernden Applaus als Ehrenmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg aufgenommen.

  

Weiterhin wurden dem stellv. Kreisbrandmeister Günter Paulzen (FW Gangelt)  das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber und dem Brandoberinspektor Helmut Jentgens (FW Heinsberg) das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold für seine außerordentlichen Leistungen im Feuerwehrdienst durch den Bezirksbrandmeister Heinz-Peter Brandenberg und dessen Stellvertreter Klaus Bodden überreicht.

Gangelt 27.10.2018

Unter der Beobachtung von Wehrleitern, den Stellvertretern der Wehrleitungen aus den Kommunen und dem stellv. Kreisbrandmeister des Kreises Heinsberg schlossen am Samstag den 27. Oktober 2018, 24 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren den Lehrgang ABC 1 mit Erfolg ab.

Über fünf Wochen in mehr als 70 Ausbildungsstunden an jeweils 2 Wochentagen und 5 Samstagen wurden den Teilnehmern in Ihrer Freizeit die theoretischen und praktischen Grundlagen im Umgang mit atomaren, biologischen und chemischen Gefahren und deren Abwehr bei Feuerwehreinsätzen vermittelt.

            

Einsätze zur Abwehr von Gefahren durch atomare, biologische und chemische Stoffe (ABC-Einsätze) sind komplex, gefährlich und erfordern eine spezielle Ausbildung und Konzepte. Insbesondere die Dekontamination von Personen und Ausrüstung, das Spüren von Stoffen und Messen von Strahlungen als auch die Rückhaltung von kontaminiertem Löschwasser.

Weitere Anforderungen an die Einsatzkräfte liegen in der Erkennung und Deutung von ABC-Gefahrstoffen als auch deren Einteilung und Kennzeichnung. Detaillierte Kenntnisse über stoffbezogene Gefahren, über Sonderausrüstungen und Schutzmöglichkeiten sind hierbei dringend notwendig.

Diese Aufgaben binden viel Personal, sind sehr zeitaufwendig und erfordern eine spezielle, umfangreiche Sonderausstattung und Ausbildung der Einsatzkräfte.

Der Kreis Heinsberg unterhält hierzu einen ABC-Zug der sich aus zwei Teileinheiten zusammensetzt.

Die Teileinheit Heinsberg hat hierbei die Schwerpunktaufgabe der Dekontamination und die Teileinheit Hückelhoven den Schwerpunkt der Gefahrenabwehr.

Beide Teileinheiten verfügen unter anderem über eine umfangreiche Mess- und Spürausstattung für den Nachweis von atomaren und chemischen Gefahren sowie Sondergeräte und Fahrzeuge, wie sie in dieser Form von den Feuerwehren der Städte und Gemeinden nicht vorgehalten werden.

              

Der stellv. Kreisbrandmeister Günter Paulzen bemerkte in seiner Rede während der Urkundenverleihung: „Ich bin stolz darauf, dass ihr diesen doch sehr anspruchsvollen Lehrgang so motiviert und erfolgreich absolviert habt. Dies ist nur der Anfang in einem breit gefächerten Themenbereich der Gefahrenabwehr. Es kann immer etwas passieren und dafür müssen wir gerüstet sein“.

Weiterhin bedankte sich Paulzen besonders bei dem Ausbilderteam rund um Lehrgangsleiter Brandoberinspektor Marcel Huken, der für die Organisation und Durchführung des Lehrgangs verantwortlich war. Auch die Anwesenheit der Vertreter der Wehrleitungen aus dem Kreis bedeutet eine besondere Wertschätzung für die Lehrgangsteilnehmer und weist auf diesen außerordentlich sehr wichtigen Themenbereich der Gefahrenabwehr hin.

Am Samstag den 11. Mai 2019 veranstaltete der Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. dieses Jahr den Leistungsnachweis auf dem Gelände der Hauptschule in Heinsberg-Oberbruch. Unter der Leitung des stellv. Kreisbrandmeisters Claus Vaehsen, stellten die Feuerwehrangehörigen aus den Löscheinheiten des gesamten Kreises ihr Können in Gruppen- oder Staffelstärke unter Beweis. Es mussten eine praktische Einsatzübung, eine theoretische Prüfung, das Anwenden von Knoten und Stichen sowie ein Staffellauf als sportlichen Teil absolviert werden.

Der Leistungsnachweis ist eine landesweit, nach einheitlichen Richtlinien durchgeführte Prüfung der Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehren, welcher seit 1977 jährlich vom Kreisfeuerwehrverband durchgeführt wird. Ziel ist es, die Kenntnisse der Dienstvorschriften aufzufrischen, die Schnelligkeit bei der Brandbekämpfung zu erhöhen und die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern.

Natürlich dient eine solche Veranstaltung auch dem Kennenlernen und Informationsaustausch der Löschgruppen untereinander sowie der Pflege der Kameradschaft.

Für neue oder junge Feuerwehrkameraden und Kameradinnen ist der Leistungsnachweis jedes Jahr ein Highlight. So gibt es neben den Übungsstunden und dem Wettbewerb noch viele andere Aktivitäten, die den Zusammenhalt stärken und einfach Spaß machen.

In diesem Jahr stellten sich insgesamt 38 Mannschaften mit insgesamt über 300 Teilnehmern den Prüfungen die durch eine Schiedsrichterjury des Kreisfeuerwehrverbandes bewertet wurden.

Zum Abschluss bekamen alle Teilnehmer nach erfolgreichem Durchlaufen aller Prüfungen Ihre wohlverdienten Urkunden und Leistungsabzeichen überreicht. Besonders sei hierbei die Verleihung des goldenen Leistungsabzeichen an Helmut Jentgens aus der Löschgruppe Heinsberg-Porselen erwähnt. Jentgens hatte zum 35. Mal die Aufgaben des Nachweises abgelegt.

Am Vormittag besuchte auch der Leiter des Kreisordnungsamtes Werner Ziemer die Veranstaltung. Während des Vormittages beobachtete Ziemer die Übungen mit großem Interesse und ließ sich durch Kreisbrandmeister Klaus Bodden in die einzelnen Stationen einweisen. So konnte er sich selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren machen und lies es sich nicht nehmen an der Verleihung der Urkunden teilzunehmen.

06.10.2018   Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung für den 54. Truppführerlehrgang der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Heinsberg wurden den Lehrgangsteilnehmern am 05. Oktober 2018 Ihre Zeugnisurkunden durch Dezernent Reinhold Lind und den stellvertretenden Kreisbrandmeister Günter Paulzen im großen Sitzungssaal des Kreishauses ausgehändigt.
 
Der stellv. Kreisbrandmeister eröffnete die Veranstaltung. Er begrüßte die anwesenden Wehrleiter der Feuerwehren des Kreises, die Vertreter von Kreis, Städte und Gemeinden und zeigte sich von dem erbrachten Gesamtergebnis beeindruckt:“ Die Teilnehmer sind den Lehrgang motiviert, arrangiert und kameradschaftlich angegangen!“ Paulzen bedankte sich bei dem Ausbildungsleiter Stadtbrandinspektor Klaus Peters und seinem Stellvertreter, Brandoberinspektor Jochen Küppers für die hervorragende Organisation und Durchführung des Lehrgangs, sowie bei der Gemeinde Gangelt für die Bereitstellung der Ausbildungsstätte.

Klaus Peters, der seit 22 Jahren als Ausbilder die Lehrgänge der Feuerwehren unterstützt hat und in 2017 die Lehrgangsleitung des Truppführerlehrgangs übernommen hatte, übergab nun die Leitung an Brandoberinspektor Jochen Küppers. Der stellv. Kreisbrandmeister würdigte die Leistungen von Klaus Peters und bedankte sich im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V. mit einem Präsentkorb während alle Anwesenden im Sitzungssaal Peters stehende Ovationen bereiteten.

       

Auch Dezernent Lind bedankte sich bei den Ausbildern und Lehrgangsteilnehmern für die erbrachten Ergebnisse und merkte an: „Es ist Aufgabe des Kreises die notwendigen Voraussetzungen für eine effektive Gefahrenabwehr zu schaffen. Umso mehr werden gut ausgebildete Führungskräfte benötigt.“ Besonders heraus stellte er hierbei das Engagement am Dienst für die Allgemeinheit.

Alle Lehrgangsteilnehmer haben die Prüfung zum Truppführer bestanden und somit die Qualifikation zum Führen und Leiten eines selbstständigen Trupps in der Feuerwehr erworben.

Bevor es dann zur Ausgabe der Urkunden ging wurden Oliver Beck (Löschgruppe Keyenberg), Michael Houben (Verwaltungseinheit Heinsberg) und Alex Bay (Löschgruppe Arsbeck) als Lehrgangsbeste besonders geehrt. Ihnen wurde für Ihre hervorragenden Leistungen in der Abschlussprüfung ein Bildband des Kreises Heinsberg und ein einjähriges Abonnement der Feuerwehrzeitung „FEUERWEHReinsatz:nrw überreicht.

Von 08. September bis 05. Oktober 2018 wurden die angehenden jungen Führungskräfte in mehr als 40 Stunden an 4 Samstagen und 2 Abenden in der Woche, in Praxis und Theorie auf Ihre bevorstehenden Aufgaben und Verantwortungen geschult und ausgebildet.

Die Lehrgangsleiter Stadtbrandinspektor Klaus Peters, sein Stellvertreter Jochen Küppers sowie das gesamte Ausbilderteam hatten einen anspruchsvollen Ausbildungsplan für diesen Lehrgang angesetzt.

So standen u.a. Themen wie Rechtsgrundlagen, Brandsicherheitswachdienst, Gefahren der Einsatzstelle, Technische Hilfeleistung, Fahrzeugkunde und ABC-Gefahrenstoffe auf dem theoretischen Stundenplan.

Die praktische Ausbildung beschäftigte sich mit Einsatzgrundsätzen, taktische Vorgehensweisen, Gebäude-, Fahrzeug- und Flüssigkeitsbränden sowie der Wasserförderung. Insbesondere das Erkennen und richtige Handeln auf die anzutreffenden möglichen Gefahren wurden trainiert.

 

Die Lehrgangsteilnehmer:

Dennis Hohnen (Wassenberg), Marvin Nilewski (Myhl), Aron Sondermanns (Wassenberg), Alex Bey (Arsbeck), Andre Hennekes (Moorshoven), Michael Houben (Verwaltung Heinsberg), Stephan Küppers (Straeten), Akilan Theivendran (Heinsberg), Oliver Beck (Keyenberg), Christopher Boss (Borschemich), Sven Frings (Erkelenz-Mitte), Dirk Gleesner (Erkelenz), Niels Küppers (Hetzerath), Thomas Papajewski (Hetzerath), Daniel Schiffer (Haaren), David Jäckel (Rurich), Jens Beumer (Brachelen), Daniel Lohr (Ratheim), Dominic Körfer (Scherpenseel), Nico Straßer (Scherpenseel), Tobias Rausch (Übach), Michael Salden (Birgden), Niklas Bomanns (Gangelt), Patrick Hermes (Gangelt), Marius Gerads(Geilenkirchen), Maurice Gottschalk (Geilenkirchen), Marvin Lang (Süggerath), Nils Schiffers (Gillrath-Hatterath), Holger Solenski (Süggerath), Marcell Cohnen (Höngen/Saeffelen), Niclas Klaßen (Tüddern - Millen)

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